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Aktuelle
Nachrichten aus der Markgrafschaft Greifenfurt
Greifenfurt
wappnet sich!
Greifenfurt/Eslamsroden.
Jüngst erst waren in der Markgrafschaft die Feierlichkeiten zur Befreiung vom
Orken vor 12 Götterläufen begangen worden. Ausgelassen feierten die Märker
vier Tage dieses Ereignis, wie man vernehmen konnte mit übermäßiger Freude,
wie sie seit den goldenen Zeiten Gräfin Madalieb‘s nicht mehr stattgefunden
haben. Nun haben jedoch auch die Gerüchte aus Teshkal Greifenfurt erreicht und
dunkle Wolken beginnen sich der Gemüter zu bemächtigen. Nur zu gut erinnert
sich mancher noch an den letzten Orkensturm!
Zu
unserem Bedauern lag uns dieser Bericht zur Drucklegung der letzten Ausgabe
unseres Blattes noch nicht vor, dennoch soll er dem geneigten Leser nicht
vorenthalten werden, birgt er doch ein erschreckendes Mass an Nähe in sich.
Gewiss war so
mancher unter den alteingesessenen Greifenfurtern besorgt ob des Endes des
Waffenstillstandes zwischen den Schwarzpelzen und dem Herzogtum Weiden, nicht
jedoch hätten sie so schnell ein Handeln seitens der Orken vermutet.
Gleichwohl
scheinen die Ereignisse in Teshkal wie ein Sturm durch die Festungen und Burgen
der Mark gefegt zu sein. In seltener Eintracht gaben der Markgräfliche
Heermeister Reto von Schattenstein und der Kaiserliche Marschall Guneldian von Dûrenwald-Elfenstein
neue Befehle an die ihnen unterstehenden Truppen aus.
Bisher müssen
wohl zuweilen heftige Wortgefechte über die rechte Art der Verteidigung
Greifenfurts zwischen den beiden Herren üblich gewesen sein, doch scheinen sie
nun Willens zu sein dies zurückzustellen, nicht bereit den Orken auch nur einen
Fuß breit märkischen Bodens zu überlassen.
Eine hektische
Betriebsamkeit konnte derweil unser Berichterstatter hauptsächlich in der
Kaiserlichen Garnison zu Eslamsroden und der Markgräflichen Feste zu
Greifenfurt bemerken. Welche Anweisungen den Soldaten und Rittern aufgegeben
wurde, vermag der Bote zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen, wir hoffen
aber baldigst darüber dem geneigten Leser berichten zu können. Zahlreiche
Boten in Kaiserlichen und Markgräflichen Farben verließen daraufhin die Stadt
Greifenfurt in alle Richtungen mit unbekanntem Ziel.
Aus dem Palast
der Markgräfin Irmenella von Wertligen verlautete jedoch, dass sich zur Zeit
zwei Schwadronen Kaiserlicher Grenzreiter und 12 Markgräfliche Ritter nebst
zwei Dutzend Waffenknechten sich auf dem Weg an die Grenze zu dem Königreich
Andergast befänden.
Zweifelsohne
sollen sie dort wohl für die Sicherheit der Grenze sorgen und dem Schwarzpelz
das Fell gerben, so er wieder seine gierigen Hände nach der Mark auszustrecken
gedenkt.
So bleibt
abzuwarten, wie sich die Lage in Teshkal noch entwickelt und wie ein Segen der Götter
mag das erst kürzlich beendete Turnier den Märkern erscheinen, dient ein
solches doch hier als stete Vorbereitung für den Krieg. Eines ist jedoch
sicher: die Markgrafschaft rüstet sich für den Waffengang!
Greifwin Lonnert (SS)
Und noch ebbes:
Aus aktuellem
Anlass: Rezepte aus der Mark!!!
Greifenfurter Pfefferkuchen
375 gr. Zuckersirup (Greifenfurter
Goldsaft)
180 gr. Butter
150 gr. Zucker [oder mehr,
falls süßer gewünscht]
3 Eier
ca. 900 – 1200 gr. Mehl
3 Teel. Backpulver
2 Teel. Zimt; 1 Teel.
Nelkenpulver Ø
oder fertiges Pfefferkuchengewürz (ein Beutel à 20 gr.)
Sirup, Zucker und Fett bei
schwacher Hitze auflösen, abkühlen lassen, Eier und Gewürze hinzufügen.
Mehl und Backpulver mischen
und untermengen bis ein fester Teig entsteht, der möglichst wenig Klebkraft
besitzt.
Über Nacht kühl und
abgedeckt stehen lassen.
Ausstechen [falls erwünscht],
mit Mandeln verzieren (Version 1)
abtrocknen lassen, mit Eiweiß
bestreichen und bei 200 °C ca. 10 min. in den Ofen.
Aber Vorsicht: Nicht braun
werden lassen.
Version 2: Nach
erfolgreichem Abkühlungsprozeß mit Schoko - Kuvertüre bestreichen
und dann ab in die Tonne...
oder Dose... oder so!!
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