Mannfall im Lichhag

Finsterkamm/Lichthag: Wie bekannt wurde, ist Ritter Vitus von Finsterkamm zu Schroffenstein, Edler zu Schroffenstein, Opfer eines Jagdunfalls geworden. Es wurde verlautbar, dass der Ritter mit einer kleineren Gruppe Gäste und Bediensteter auf Sauhatz ging, um Wildbret für die Burgküche zu erjagen. Dabei muss es zu einem schweren Unfall gekommen sein.
Ritter Vitus, der im Zuge der Jagd von den Seinen getrennt wurde, konnte erst mit der Hilfe der eingetroffenen Gäste gefunden werden. Laut Berichten war er (ob vom aufgespürten Wild oder seinen eigenen Jagdhunden, bleibt ungeklärt) wohl zerrissen worden.
Da der Ritter ohne Nachkommenschaft ist, wird das Junkergut wohl noch einige Zeit vakant bleiben müssen, indes sagt man, dass wohl einige Nachbarbarone darauf drängen, das Lehen in die Hände der Familie Keilholtz zurückzuführen, war dieses alteingesessene Geschlecht doch vor dem Orkensturm mit der ganzen Baronie belehnt. Der Tod des damaligen Barons bei der ersten Konfrontation mit den Orken endete allerdings die Hauptlinie der Familie, worauf sich die Mark entschloss, den Baron Ugdan Ruhmreich von Sturmfels zum Finsterkamm zu belehnen, der sich durch außerordentliche Erfolge um das Wohl der Mark 
verdient gemacht hatte.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass es um das Verhältnis der Familie Keilholtz und des Hauses Sturmfels nicht gut steht.

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Stand: 19. August 2003