Mannfall
im Lichhag
Finsterkamm/Lichthag:
Wie bekannt wurde, ist Ritter Vitus von Finsterkamm zu Schroffenstein,
Edler zu Schroffenstein, Opfer eines Jagdunfalls geworden. Es wurde
verlautbar, dass der Ritter mit einer kleineren Gruppe Gäste und Bediensteter
auf Sauhatz ging, um Wildbret für die Burgküche zu erjagen. Dabei muss es zu
einem schweren Unfall gekommen sein.
Ritter Vitus, der im Zuge der Jagd von den Seinen getrennt wurde, konnte erst
mit der Hilfe der eingetroffenen Gäste gefunden werden. Laut Berichten war er
(ob vom aufgespürten Wild oder seinen eigenen Jagdhunden, bleibt ungeklärt)
wohl zerrissen worden.
Da der Ritter ohne Nachkommenschaft ist, wird das Junkergut wohl
noch einige Zeit vakant bleiben müssen, indes sagt man, dass wohl einige
Nachbarbarone darauf drängen, das Lehen in die Hände der Familie Keilholtz
zurückzuführen, war dieses alteingesessene Geschlecht doch vor dem
Orkensturm mit der ganzen Baronie belehnt. Der Tod des damaligen Barons bei
der ersten Konfrontation mit den Orken endete allerdings die Hauptlinie der
Familie, worauf sich die Mark entschloss, den Baron Ugdan Ruhmreich von
Sturmfels zum Finsterkamm zu belehnen, der sich durch außerordentliche
Erfolge um das Wohl der Mark
verdient gemacht hatte.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass es um das Verhältnis der Familie
Keilholtz und des Hauses Sturmfels nicht gut steht.