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Aktuelle
Nachrichten aus der Markgrafschaft Greifenfurt
Neulich
in Wengenholm...
Von irrenden Liedern, die durch den Kosch klangen
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Dort
wartet schon Prinz Edelbrecht
Der
Dich so gerne freien möchte
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
In
das Land von Berg und Seen
Das
Leben ist dort doppelt schön
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
In
das Schloss Thalessia
Ein
warmes Bett, das wartet da
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Der
Prinz, der ist ein Rittersmann
der
Tag und Nacht wohl kämpfen kann
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Der
Edelbrecht, der wär es wert
Er
wacker führt sein mächtig Schwert
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Wer
seine Schönheit hat gesehn
der
möchte niemals von ihm gehen
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Sei
Dir gewiss, Du schöne Maid
Der
Koscher liebt Dich allezeit
Irmi,
komm doch nach Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Irmi,
komm in den Kosch
Ja
nimmst Du erst des Prinzens Hand
Dann
ruft man durch das ganze Land
Irmi,
... die bleibt im Kosch
So
sangen die Bauern im Auerbrücks Keller zu Zweizwiebeln im Wengenholmer Land aus
vollen, biergeölten Kehlen. Da stand Junker Raul, der an einem der Nebentische
für eine Weile dem munteren Treiben zuhörte auf und ging zum lauten Chor hin.
"Die Markgräfin Irmenella ist fürwahr eine wackere Frau, doch wie auch
immer sie sich entscheidet, ihre Heimat Greifenfurt wird sie sicher nicht
verlassen. Vielmehr ist Prinz Edelbrecht, der Ritterliche, schon lange nicht
mehr wartend im Kosch, sondern derweil nach guter Sitte an den Hof seiner Auserwählten
gezogen um dort die Antwort auf sein Minnewerben zu erwarten.", klärte er
die Gruppe auf.
Der
Bauer Polter war gleichermaßen wie alle anderen in seiner Runde verwirrt und
fragte nach: "Soll das heißen, Herr Junker, dass wir nicht die schöne
Irmenella gewinnen, sondern unseren tapferen Edelbrecht verlieren?"
"Nun,
so es der Mutter Travia und der immerschönen Rahja gefällt, der erlauchten
Markgräfin von Greifenfurt deren Zustimmung ins Herz zu legen, so wird unser
Prinz für immerdar als treuer Gemahl am Hofe zu Greifenfurt bleiben!", erläuterte
Raul von Auersbrück. Da waren die Landleute doch sehr betrübt und wussten gar
nicht mehr ob sie dem Brautzuge des Prinzen Edelbrecht so inbrünstig wie
bislang ein Gelingen wünschen sollten. Stattdessen ließen sie das Singen und
beendeten den Abend indem sie ihre Krüge in Stille leerten.
ML
(Das
Lied entstand frei nach Vicky Leandros: Theo, wir fahrn nach Lodz)
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