Regeln zur Übernahme von Meisterfiguren

Die Übernahme einer für Greifenfurt wichtigen Meisterfigur folgt der Intention,

·       durch die verschiedenen Aufgaben der Figuren das Briefspiel zu beleben (aventurisch)

·       durch die erhöhte Zahl von Spielern in Verantwortungspositionen das Briefspiel zu beleben (irdisch)

·       die Figuren in Briefspiel und Herold farbiger zu gestalten und damit der Provinz mehr Farbe zu geben (aventurisch)

·       die Last der Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen (irdisch wie aventurisch)

·       die Zahl der Köpfe mit Ideen zu vermehren (irdisch)

Eine Meisterfigur bleibt eine solche Figur, über deren grundsätzliches Handeln, Schicksal, Taten mit weitreichenden Konsequenzen etc. der Meister entscheidet. Das ist in Greifenfurt der Kanzler – also ich.

Dazu ist notwendig:

Ø     Charakterisierung der Figuren mit mir absprechen

Ø     Aktionen vorher mit mir absprechen

Ø     Transparenz (auch von meiner Seite aus)

Ø     langfristige Planungen bekannt zu machen, v.a. den anderen “Mit”–Meistern und mir

Ø     keine Alleingänge, die zum Beispiel den Ork auf den Markgrafenthron setzen

Ø     Maß halten: Weniger ist manchmal mehr: Mehr Informationen => weniger Ärger, weniger Ärger => mehr Spaß

Ø     Klar sollte sein, daß eine Meisterfigur nicht mit dem eigenen Helden oder Adeligen gleichzusetzen ist. Man hat sie in die Hand bekommen als ein bestimmtes Instrument, das in seinem Rahmen nützlich sein soll.

Mittel des Briefspiels:

·       Briefe (...), d.h. Direktanschreiben bestimmter Barone

·       Artikel im Herold

·       Aktionen mit Spielerbeteiligung im Herold

·       Provokationen

·       “Zuckerbrot und Peitsche” (wie man so sagt)

·       Kontakt mit anderen Provinzen fördern

·       Plotgestalung oder -bereicherung für den G&G-Con

Es ist notwendig, daß die Zusammenarbeit kollegial, offen und im Sinne der Sache geführt werden soll. Dazu soll dieses Papier als Informations- und Arbeitsgrundlage dienen, auch wenn sein Ton bisweilen  strenger klingt, als er gemeint ist. Ich behalte mir – sozusagen der primus inter pares – in bestimmten Dingen das letzte Wort vor. Über alles jedoch läßt sich (fast) jederzeit reden! Sinn und Zweck der Sache ist es nicht zuletzt, das Spiel spaßig zu erhalten, denn erfreuen sollen Spiele in erster Linie.

VW, 17.11.99